50 Plus - Wanderurlaub in den Cevennen
Wanderwochen Frühjahr und Herbst 2020

Weitere Ziele: Ardeche, Elba und  Südtirol auch mit dem E-Bike

Natur pur in den Cevennen: Auf (fast) verkehrsfreien Straßen legen wir täglich 30 bis 60 Kilometer Strecke zurück.

Grundidee ist es, die abwechslungsreiche Landschaft der Cevennen aus einer neuen Perspektive erfahrbar zu machen. Mit dem E-Bike können auch Steigungen leicht gemeistert werden und es eröffnen sich immer wieder neue Einblicke in Landschaft und Natur.  

Für "Fußwanderer", die mit uns in den letzten Jahren die Region auf kleinen Pfaden entdeckt haben, ergibt sich jetzt die Möglichkeit, weiter ins Umland vorzudringen.

Art und Klassifizierung der Unterkunft:

Sie wohnen in einem von 5 Natursteinhäusern im Weiler Saint-Pierre ca. 10 Km entfernt von Les Vans. Die Häuser verfügen über 4 bis 8 Betten inDoppelzimmern. Je nach Größe sind die Häuser mit einem oder zwei Badezimmernausgestattet. Die Wohn- und Esszimmer sind zumeist mit einem offenen Kaminausgestattet. Zudem verfügen einige Gites über einen Swimmingpool.

Sonstige Leistungen:

- Vollpension und Produkte der Region.
- Die Küchen der Unterkünfte sind mit allen, was man für ein ausgiebiges Frühstück und Brotzeiten braucht, bestückt.
- Die Hauptmahlzeiten werden meist im nahe gelegenen Restaurant "Café dela Lune" zubereitet. Der Koch hier verwendet fast ausschließlich Produkteaus dem Bioanbau.
- Anreise individuell oder ab Köln, Darmstadt oder Stuttgart 

Schwierigkeitsgrad:

Die Radtour ist für E-Bikes konzipiert, so dass Steigungen und geringe Kondition kein Problem darstellen sollten.
"Sportliche" Fahrer (Radtouren im Mittelgebierge) können gern auch ohne E-Bike teilnehmen.

Buchbar sind Touren für Gruppen und Einzelpersonen  ab Köln, Darmstadt und Stuttgart.

Fahrräder und  Radfahrer werden mit VW-Bussen von dort zum Zielort gefahren. Vor Ort kommen die Busse dann ebenfalls zum Einsatz um Touren individuell gestalten zu können. Ebenfalls ist die Eigenanreise möglich

Preis:

ab 890 Euro   (Eigenanreise mit eigenem E-Bike)

ab 1090 Euro bei Mitfahrt im VW-Bus, ggf. zuzüglich E-Bike-Miete

Termin: 11.04. bis 18.4.2020

Für weitere Toureninfos hier klicken http://www.cevennenreisen.de/E-Bike-und-Fahrradurlaub

Unterkunft und Verpflegung s.o.





Unterwegs auf Urwegen
Wanderurlaub Südtirol
Auf Ötzis Spuren durchs Schnalstal

Aufenthaltsreise mit geführten Wanderungen

Sie wohnen
Im Oberraindlhof, ein kleines familiengeführtes ***Hotel – Herzbluthotel – in ruhiger Lage zwischen Karthaus und Unser Frau, feine südtiroler Küche mit regionalen und qualitativ hochwertigen Produkten und Komfort-Bauernzimmern aus Zirbenholz, gemütlich, traditionell und doch modern. Das Haus verfügt über Sauna und Wellnessbereich (finnische Sauna, Bio-Sauna und Dampfbad).

Verpflegung
Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten: Freilandeiern, Oberraindlhof-Prosecco, Bio-Milch aus Südtirol, frisches Brot vom Schnalser Bäcker u.v.m.; wöchentlich Räucherlachs und Weißwurstfrühstück
kleine Nachmittagsjause: frische Salate, Südtiroler Käse und Speck, Tagessuppe, Süßkram, Tees und Apfelsaft
6-Gang-Abendmenü: Klassiker der Südtiroler Küche und ausgewählte Gerichte aus unserem Haubenrestaurant; Buffet mit Salaten, hausgemachten Dressings, Tagessuppe und Käse von Schnalser Bauernhöfen
Vinschger Äpfel täglich zur Stärkung
hauseigenes Quellwasser

Reiseverlauf: (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Individuelle Anreise/Mitfahrt im Tourbus (A)
Über den Fernpass und Reschenpass geht es mit kurzem Aufenthalt am Haidersee nach Südtirol in das Schnalstal. Ankunft im Hotel am späten Nachmittag.
6 Übernachtungen ***Oberraindlhof im Schnalstal.

2. Tag: Schloss Juval und Wanderung entlang des Schnalswaals (F/A)
Vom Vinschger Bauernladen aus geht es zu Fuß den Sonnenberg hinauf bis zum Schloss Juval und von dort aus zur archäologischen Grabungsstätte in Nähe des Oberortlhofes, Messners Bergbauernhof. Am Burgberg von Schloss Juval könnte Ötzi, der Mann aus dem Eis, oder der Mann vom Similaun, wie Einheimische den Ötzi nennen, gewohnt haben. Hier könnte seine Siedlung gestanden haben, worauf archäologische Funde hindeuten. Leider können wir seinen Weg vom Burgberg von Juval aus das Schnalstal hinauf nicht weiter verfolgen, weil der Waal-Wanderweg in Richtung Karthaus durch Murabgänge unpassierbar ist. Um dennoch eine schöne Wanderung entlang des 500 Jahre alten Schnalswaals zu erleben, folgen wir ihm entlang des Vinschger Sonnenbergs mit seiner einzigartigen Steppenvegetation bis Tschars. Rückfahrt ins Hotel mit ÖPNV.
Anspruch Vinschger Bauernladen – Schloss Juval: 2 km, 430 Höhenmeter.
Schloss Juval – Tschars: 5 km, 440 Höhenmeter (bergab).
Anmerkung Es besteht auch die Möglichkeit, mit einem der gelben Shuttle-Busse zum Schloss hinaufzufahren

3. Tag: Entlang der Via monachorum von Karthaus aus nach Unser Frau (F/A)
Heute setzen wir Ötzis Weg durchs Schnalstal fort. Die Tour beginnt in Karthaus, erbaut auf den Grundmauern einer alten Klosteranlage. Zunächst schauen wir uns die Überreste der 1326 gegründeten Klosteranlage Allerengelberg an. Danach geht es zu Fuß über die Via monachorum, ein von philosophischen Zitaten über die Stille und das Schweigen gesäumter Weg, nach Unser Frau zur Wallfahrtskirche und zum ArcheoParc. Besuch des ArcheoParcs. Das Freilichtmuseum informiert anschaulich über das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit und über Ötzis Lebensraum. Die Wallfahrtskirche in Unser Frau ist ein prächtiges Gotteshaus, das im Jahr 1306 erbaut wurde, zu Ehren der Pilger, die hier im Jahr 1304 auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela eine kleine Marienstatue hinterlassen haben. Rückfahrt ins Hotel mit ÖPNV.
Anspruch Via Monachorum Karthaus – ArcheoParc Schnals: 6 km, 500 Höhenmeter.

4. Tag: Wanderung durchs Tisental in Richtung Ötzi-Fundstelle bis zur Hirtenschnecke (F/A)
Mit dem Bus (ÖPNV) geht es nach Vernagt. Hier starten wir unsere 4-stündige Wanderung hinauf ins Tisental und zur Hirtenschnecke, auf 2.300 m Seehöhe gelegen. Der Weg führt vorbei am Tisenhof, ein uriger Bergbauernhof mit Jausenstation auf 1.814 m Seehöhe, direkt am Ötztaler Urweg gelegen. Hier könnten wir am Nachmittag einkehren und vom Freisitz aus einen herrlichen Blick auf den türkisfarbenen Vernagt-Stausee genießen.

Doch erst einmal geht es durch den von Menschenhand geschaffenen alten Lärchenwald das Tisental hinauf, durch das die mittelalterlichen Pilger und steinzeitlichen Händler, wie der Ötzi, vom Niederjoch hinunter kamen. Die Hirtenschnecke könnte ein alter Kultplatz einer schafzüchterischen Gesellschaft aus der Jungsteinzeit gewesen sein, der auch Ötzi angehörte. Vielleicht war sie aber auch nur ein Unterschlupf für Hirten. Von der Hirtenschnecke aus sieht man das Tisenjoch, wo die Gletschermumie Ötzi 1991 gefunden wurde.
Anspruch Vernagt – Hirtenschnecke im Tisental: 3,1 km, 630 Höhenmeter.

5. Tag: Fahrt mit der Schnalstaler Gletscherbahn und Erkundungen rund um den Gletscher (F/A)
Heute geht es hoch hinauf. Vom Hotel aus fahren wir zunächst mit dem Bus (ÖPNV) nach Kurzras und weiter mit der Schnalstaler Gletscherbahn hinauf auf 3.212 m Höhe, wo wir bei schönem Wetter und guter Sicht einen herrlichen Fernblick genießen können. Von der Bergstation aus könnten wir, je nach Jahreszeit, Wetter und Kondition der Teilnehmer, kleine Erkundungsspaziergänge rund um den Gletscher und zum Gletschersee unternehmen, dem Himmelspfad auf dem Panoramagrat der Grauen Wand folgen oder aber zur Schutzhütte Schöne Aussicht auf 2.845 m Höhe wandern (nicht bewirtschaftet). Dabei stoßen wir auf einen weiteren Urweg, der seit vielen Jahrhunderten für den saisonalen Schaftrieb (Transhumanz) vom Schnalstal ins Rofental bei Vent benutzt wird. Von der Schönen Aussicht aus geht es entweder zurück zur Bergstation und mit der Seilbahn wieder hinunter nach Kurzras oder auf dem Weg der Schafe (A3 Wanderweg).
Anspruch
Bergstation Glacier Hotel Grawand – Gletschersee/Ötzi-Biwak: 1 km, 200 Höhenmeter (bergab)
Himmelspfad auf dem Panoramagrat: 20 Minuten Gehzeit von Bergstation aus.
Bergstation Glacier Hotel Grawand – Schöne Aussicht: 2,5 km, 430 Höhenmeter (bergab)
Schöne Aussicht – Kurzras: 4,7 km, 850 Höhenmeter (bergab).

Alternative bei schlechtem Wetter (z.B. bei null Sicht auf 3.000 m Höhe!): Fahrt nach Kurzras mit ÖPNV und Wanderung durchs Langgrubenthal zu einem Schalenstein aus prähistorischer Zeit und weiter hinauf zur Lazaunhütte auf 2.427 m Höhe (Rundwanderweg: Gehzeit ca. 2 Stunden, 430 Höhenmeter, 4 Kilometer). Nicht weit von der Hütte entfernt befindet sich ein Blockgletscher. Die Hütte hat von Anfang Juni bis Ende September geöffnet. Nachmittags gemütliche kleine Jause im Hotel und dazu Geschichten aus dem urzeitlichen Schnalstal. Wer möchte, kann auch gerne das Schwimmbad in Naturns besuchen.

6. Tag: Naturns mit St. Prokulus Kirche und Felsendach Neuräutl (F/A)
Ein Tag ohne große Wanderung. Heute fahren wir mit dem Bus (ÖPNV) nach Naturns und besichtigen dort die St. Prokulus Kirche mit ihren frühmittelalterlichen Fresken und das Museum. Anschließend unternehmen wir einen Spaziergang durch Naturns und zum Felsendach von Neuräutl, wo sich Menschen der mittleren Steinzeit aufhielten, was Feuersteinartefakte beweisen. Die Funde sind im St. Prokulus Museum ausgestellt. Ganz in der Nähe des Felsendaches befindet sich die Talstation der Seilbahn Unterstell. Bei schönem Wetter empfiehlt sich eine Fahrt mit der Seilbahn hinauf zur neuen Aussichtsplattform in Unterstell, ganz in der Nähe einer Gaststätte gelegen (auf 1.300 m Höhe). Genießen Sie von hier oben einen wunderschönen Panoramablick – vom Meraner Talkessel bis zu den Bergen der Ortlergruppe.

Bis Naturns läuft man gemütlich 2 Stunden bergab (800 Höhenmeter), auf einem uralten Verbindungsweg zwischen Naturns und Schnals, der bereits in der Ötzizeit von Jägern und Hirten benutzt wurde. Wer möchte, kann den Weg mit uns gehen. Sie können aber auch noch ein Weilchen in Unterstell bleiben und fahren anschließend mit der Seilbahn hinunter nach Naturns. An der Seilbahnstation treffen wir uns und fahren gemeinsam zurück zum Hotel.

7. Tag: Heimreise (F)
Nach einem ausgiebigen Frühstück heißt es Abschied nehmen vom schönen Südtirol und wir treten die Heimreise an.

Termine 2020 auf Anfrage
7 Tage 14.06. – 20.06.2019
7 Tage 20.10. – 26.10.2019

Leistungen
• 6 Übernachtungen im ***Hotel Oberraindlhof mit HP
• Halbpension mit 6-Gang Abendmenü und einer nachmittags Jause
• Mahlzeiten lt. Reiseprogramm
• Kostenlose Benutzung des Erlebnisbades in Naturns (25 m Schwimmbecken)
• 5 geführte Wanderungen, Spaziergang laut Programm
• Infomaterial

Im Reisepreis nicht enthalten
• Schnalstaler Gletscherbahn (Berg- und Talfahrt): 25,00 EUR
• ArcheoParc Schnals: 12,00 EUR
• Prokulus Kirche und Museum: 6,00 EUR
• ÖPNV Schnalstal ca. 15, 00 EUR

Teilnehmerzahl
Bis 4 Wochen vor Reisebeginn zu erreichende Teilnehmerzahl max. 8, min. 5.

Reiseleitung
Dipl. Geographin Heidi Rüppel und Dipl. Geograph Jürgen Apel
(Natur- und Kulturgeschichte, Geographie)

Preis pro Person
995 EUR DZ mit HP (bei eigener Anreise)
EZ-Zuschlag: 108 EUR (DZ zur Alleinbenutzung)

Mitfahrt im Tourbus
200 EUR
Aufpreis p.P.,
ab/bis Witzenhausen (Sprinter, 9-Sitzer).
Zustiegs- und Ausstiegsmöglichkeit: Göttingen Bhf., Kassel-Bhf.-Wilhelmshöhe, München-Hbf.

Abkürzungen:
A = Abendessen, F = Frühstück, DZ = Doppelzimmer, EZ = Einzelzimmer.

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